Dienstag, 23. Juni 2009

BBB bei der Gurkenernte

Giessen(bno). Vorletzter Spieltag in der Staffel „Bewegung 2.Juni“. Die Mannschaft von BBB trumpft gegen die Torpedo Lahngurken groß auf und macht eine fantastische Gurkenernte.

Im Gewächshaus „roter Käfig“ in 35398 Gießen-Weststadt wurden ein große Menge Lahngurken gezüchtet. Mit dem Ende der Regenzeit kam Landwirt Gichter Netzer mit einer Reihe Erntehelfer um die Gurken zu ernten. Ein erster Blick versprach reiche Beute, denn die Gurken waren groß und zahlreich gewachsen. Nach einem ersten Gang durch Stauden entschied sich der Chef die Gurken noch eine Weile reifen zu lassen. Mit den einsetzenden Sonnenstrahlen sollten sie letzten Feinschliff bekommen, um in prämierter Qualität abgefüllt zu werden.
Dazu befehligte Netzer seine Erntehelfer den Gurken eine Schonfrist, bis sie grün und saftig waren. In der Folge hatten die Gurken also erstmal freien Lauf und zu Beginn der Partie gleich mit der ersten Chance die 1:0 (8.) Führung herausspielen. Ein genauer Blick zeigte zufriedene, aber noch lange nicht reife Gurken. Man wartete weiter mit der Ernte.
Nach 19. Minuten das 2:0 und eine erste Geschmacksprobe gab einen Oechslegrad von 67°, ausreichend für Kabinetgurken, aber noch nicht genug.
Also ließ man die Torpedos weiter gewähren und sie mit dem 3:0 (22.) auf Spätlesewürdige 76° Oechsle reifen und mit dem 4:0 (24.) auf einen traumhaften Wert von 83° Oechsle. Eine echte Gurkenauslese bahnte sich in diesem Jahrgang an.
Gichter Netzer gab das Okay für die Ernte und die Turn und Häkler machten sich an die Arbeit. Da man plante Essiggurken zu produzieren gab es nun ordentlich Saures für die Lahngurken. Vorarbeiter Renaldinho pflückte die erste Staude ab und markierte das 1:4 (26.)
Kurz danach machte man erst mal Pause, um sich auf die anstrengende Feldarbeit vorzubereiten. Nach der Pause legte der Knipser sofort los und erntete in rekordverdächtigen zwei Minuten die nächste Staude ab: 2:4 (32.)
Die nun reifen Gurken wurden langsam sauer. 5g Säure/l war bereits ein guter Wert und neben dem Gewächskäfig bereitet man bereits die Gläser für die Abfüllung vor. Der gesundheitlich angeschlagen Richard Egan vollzog einen Kunstvollen Sammelgriff, Schnappte sich ein paar Gurken und schoss ihnen ein Torpedo in ihren Aluminiumkorb: 3:4 (44.)
Die restlichen Gurken hatten nun bereits 8,2g Säure und es wurde Zeit das verbleibende Gemüse einzuholen, bevor die Ernte verdorben war. Der Chefgurkenknipser persönlich holte das letzte Grünzeug ein und lies zum Andenken ein Ei in ihrem Korb. 4:4 Ausgleich per Kopf zehn Minuten vor Ablauf der Zeit. Der Job war erledigt, die Erntehelfer hatten ganze Arbeit geleistet. Da sie aber alle für eine Stunde im Voraus bezahlt wurden ging es außerplanmäßig gleich mit der Verarbeitung weiter. Der Knipser mutierte nun endgültig zum Gurkenschäler und lies kaum ein gesunden Trieb der inzwischen sehr sauren Pflänzchen übrig. Sein 5:4 (53.) bedeutete das Aus für die Gurkenpflanzen. An dieser Stelle wird so schnell nichts mehr wachsen!
Da aber immer noch Zeit war, wurden die Messer gewetzt und das Gemüse verzehrfertig gemacht. Mit gekonnten Schnitten der anwesenden Techniker um ZèDaniel und Renaldinho wurden die Gurken geviertelt und zu Gurkensticks verarbeitet. Der finale Treffer zum 6:4 (56.) wurde selbstverständlich vom Obergurkenschäler Knipser persönlich erzielt.
Das Einmachen und Abfüllen war reine Formsache. Bis zum Ablauf der Zeit waren alle Gurken geerntet, geschält, geviertelt und abgefüllt.
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